Steam-Handels-URL neu erstellen: Was stoppt, was bleibt und wo du sie zuerst wieder einträgst
Neue Steam-Handels-URL erstellen: wo du sie findest, was als gestoppt berichtet wird, was ungeklärt bleibt und in welcher Reihenfolge du sie wieder einträgst.
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Deine Handels-URL steht in einem Forenbeitrag, bei einer Seite, der du nicht mehr traust, oder du weißt schlicht nicht mehr, wo du sie überall hinterlegt hast. Oder es kommen Angebote von Konten, die du nicht kennst. Der naheliegende Schritt ist eine neue URL, und die Anleitungen, die ich gelesen habe, beschreiben es als einen Klick. Das Erstellen ist es vermutlich auch. Schwierig wird es danach: Jede Stelle, an der die alte Adresse steht, braucht die neue, und laufende Angebote oder Bestellungen bei Handelsseiten können in der falschen Reihenfolge ins Leere laufen.
Dieser Beitrag beantwortet drei Fragen. Wo erstellst du die neue URL? Was soll danach aufhören, und was nicht? In welcher Reihenfolge teilst du die neue Adresse wieder mit Seiten und Handelspartnern? Ob eine Handels-URL überhaupt gefahrlos weitergegeben werden kann, steht im Beitrag Steam Trade URL teilen: Ist das wirklich sicher?, das wiederhole ich nicht.
Grundlage sind die Hilfeseiten von Valve, gelesen am 27. Oktober 2026, überwiegend in der englischen Fassung. Die Einstellungsseite mit der URL verlangt eine Anmeldung, ich habe sie nicht gesehen und auch keine neue URL erzeugt. Dass die alte Adresse nach dem Erstellen nicht mehr funktioniert, steht in keiner der gelesenen Valve-Seiten. Es steht in vier Anleitungen von Drittanbietern, und was daran belegt ist, klärt Abschnitt 3. Wo ich mich auf diese Anleitungen stütze, schreibe ich es dazu. Die Grafiken sind Schemata und keine Steam-Screenshots, die Seiten, Freunde und Handelspartner im Beispiel (A bis F) und die Zahlenbeispiele sind erfunden.
Neue URL oder nicht: zwei Eingänge, aber nur einer hat einen Schlüssel

Laut Valves Hilfeseite zu Handelsangeboten kannst du ein Angebot an jeden Freund schicken, dessen Inventar du einsehen kannst, oder an jeden, der dir seine einzigartige Handels-URL gegeben hat. Es gibt also zwei Eingänge, die Freundesliste und die URL. Eine neue URL tauscht, wenn die Berichte stimmen, nur den Schlüssel am zweiten Eingang aus. Wer schon in deiner Freundesliste steht, kann weiter Angebote schicken.
Die folgenden Abwägungen setzen voraus, dass die alte URL nach dem Erstellen tatsächlich stirbt. Das ist, wie gesagt, ein Bericht aus Drittquellen und keine Aussage von Valve.
Hast du die URL in einem öffentlichen Beitrag, im Profilkommentar oder im Chat eines Streams gepostet, ist eine neue URL die passende Antwort. Die Adresse ist dann aus deiner Hand, und Löschen allein schließt nichts, weil sie in der Zwischenzeit jemand kopiert haben kann.
Ähnlich liegt es bei einer Seite, der du nicht mehr traust. Von außen siehst du nicht, wo und wie lange sie deine URL speichert, ob sie nach einer Kündigung noch existiert. Eine neue URL ist dann die sauberste Lösung. Dafür zahlst du: Auch bei Seiten, denen du vertraust, gilt die dort gespeicherte alte URL dann nicht mehr, und du musst sie einzeln nachpflegen. Wer drei Seiten nutzt, hat damit wenig Arbeit, wer zehn nutzt, deutlich mehr. Zähl vorher, an wie vielen Stellen die URL liegt.
Kommen Angebote von Konten, die du nicht kennst, zählt zuerst der Weg. Valves Seite zu empfohlenen Handelspraktiken sagt, ein Angebot zeige, wie lange der Absender schon mit dir befreundet ist, dazu Steam-Level, Kontoalter und moderierte Gruppen. Ist das Absenderkonto schon in deiner Freundesliste, kommt dasselbe Angebot nach einem Reset wieder. Sendet ein Konto, das nicht dazugehört, immer wieder, hat es die URL womöglich irgendwo bekommen, und die neue URL ist eine sinnvolle Antwort.
Bei ein bis zwei unerwünschten Angeboten reicht oft das Ablehnen. Nach derselben Hilfeseite bleiben Gegenstände eines Angebots im Inventar, bis es angenommen wird, und jedes Angebot muss in der Steam-Mobile-App oder per E-Mail bestätigt werden; diese Bestätigung lässt sich nicht abschalten. Ein ungebetenes Angebot bewegt noch nichts. Wenn dir die Kosten einer neuen URL zu hoch erscheinen, ist Ablehnen und Beobachten eine vertretbare Wahl.
Stößt du im Konto dagegen auf etwas, das du nicht getan hast, löst keine URL das Problem. Das behandelt Abschnitt 7.
Meine Regel: Gibt es eine Stelle, an der die URL liegt und die du nicht benennen kannst oder der du nicht traust, erstellst du eine neue. Kommt das Angebot von einem Freund, erstellst du keine. Trifft keins von beidem zu, rechnest du die Kosten nach und entscheidest dann.
Wo du die neue URL erstellst

Deine eigene einzigartige Handels-URL steht laut Valve am Ende der Einstellungsseite „Wer kann mir Handelsangebote senden?“ (englisch: „Who can send me Trade Offers?“); die deutsche Fassung der Hilfeseite verwendet diesen Namen. Der Weg zur Handelsangebote-Seite ist in der Hilfe so beschrieben: Steam öffnen, mit der Maus über den Profilnamen fahren, „Inventar“ anklicken, dann „Handelsangebote“. ProSettings und CritFeed schreiben, dass man von dort über einen Link mit dem Namen der Einstellungsseite weiterkommt. Das ist die Angabe von Drittseiten.
Es gibt noch eine direkte Spur. Die Support-Übersicht zum Handel bietet den Punkt „Ich benötige meine Steam-Handels-URL“ an. Ohne Anmeldung ruft er die Steam-Anmeldeseite auf, die nach der Anmeldung zu steamcommunity.com/my/tradeoffers/privacy weiterleiten soll. Das ist also die Adresse, an die Valve jemanden mit dieser Frage schickt.
Wie die Schaltfläche zum Erneuern heißt, steht in keiner Valve-Seite. GIGA (ein Artikel von 2016), ProSettings und RiskySkins nennen sie „Create New URL“, CritFeed „Create New URL“ oder „Reset Trade URL“. Eine deutsche Beschriftung nennt nur GIGA („Neue URL erstellen“), und das ist keine Valve-Seite und stammt von 2016; wie die Schaltfläche in deinem Client heute heißt, weiß ich nicht. Auch die Lage wird unterschiedlich beschrieben: Bei ProSettings ist es der große blaue Knopf unter der URL, bei CritFeed ein Knopf neben dem Kopieren-Knopf. Verlass dich auf keine der beiden Angaben und such in der Nähe der URL nach einem Knopf, der erkennbar eine neue Adresse erzeugt.
Hast du die neue URL, kopierst du sie vollständig. Markierst du nur den Anfang, kann der Token am Ende fehlen. CritFeed nennt eine falsch kopierte URL zusammen mit einem Reset als häufige Ursache für die Meldung „Invalid Trade URL“. Wie eine URL aufgebaut ist, erklärt der Beitrag zum Teilen der Handels-URL.
Zwei Dinge klärst du vor dem Klick. Erstens das Gerät: Valves Account Security Recommendations raten davon ab, Steam an gemeinsam genutzten Rechnern zu öffnen, und verlangen dort das Abmelden. Wer auf dieser Einstellungsseite angemeldet ist, sieht deine URL, deshalb gehört die Aktion auf ein Gerät, dem du vertraust. Das ist eine Folgerung daraus, dass die Hilfe die URL auf diese Seite legt, und keine Aussage von Valve. Zweitens laufende Angebote und Bestellungen, dazu mehr in Abschnitt 4.
Offen ist noch, ob die Einstellungsseite erreichbar ist, wenn eine Handelsbeschränkung auf dem Konto liegt. Die Seite zu Handels- und Marktbeschränkungen sagt dazu nichts. Lässt sich die Seite nicht öffnen, schau dort nach, ob eine Beschränkung auf dein Konto passt.
Was als gestoppt berichtet wird, was bleibt, und wie belastbar das ist

Was die vier Seiten sagen: Nach dem Erstellen einer neuen URL funktioniert die alte nicht mehr. Das schreiben GIGA (2016), ProSettings (November 2025), RiskySkins (Mai 2026) und CritFeed (veröffentlicht im September 2025, im Oktober desselben Jahres aktualisiert). RiskySkins fügt hinzu, dabei entstehe ein neuer Token, alle bisher geteilten Links hörten auf zu funktionieren, und die URL müsse auf jeder genutzten Plattform erneuert werden. Die Quellen liegen Jahre auseinander und gehören verschiedenen Betreibern, und alle sagen dasselbe. Das spricht für den Bericht, auch wenn die Seiten voneinander abgeschrieben haben können. Alle vier sind jedoch keine Valve-Seiten, und mindestens eine bewirbt Skin-Dienste. Getestet habe ich es nicht und behandle es deshalb als weit verbreitete Angabe, nicht als bestätigte Eigenschaft von Steam.
Eine Klarstellung zu einem anderen Beitrag dieser Website. Steam Trade URL teilen sagt, wer auf der Steam-Seite mit den Datenschutzeinstellungen für Handelsangebote eine neue URL erstelle, mache die alte unbrauchbar, und nennt das die direkteste Aufräummaßnahme. Einen entsprechenden Satz habe ich in Valves Hilfe zu Handelsangeboten und im Steam-Handels-FAQ nicht gefunden, deshalb führe ich dieselbe Aussage hier als verbreitet, aber ungeprüft. Der praktische Rat ist derselbe: neue URL erstellen, wenn sie öffentlich stand oder eine Seite verdächtig ist, und sie bei den Seiten eintragen, die du weiter nutzt. Nur die Sicherheit, mit der die Aussage auftritt, unterscheidet sich. Wer von dort kommt, liest den Satz mit dem Belegniveau von hier.
Die Übersicht nach Belegniveau:
| Gegenstand | Nach dem Erstellen | Belegniveau |
|---|---|---|
| Neue Angebote über die alte URL | gelten als gestoppt | vier Drittseiten, nicht bei Valve |
| Neue Angebote über die neue URL | möglich | Valve: Wer die URL hat, kann anbieten |
| Angebote von Freunden | kein Hinweis auf eine Änderung | Valve führt Freunde und URL getrennt |
| Bereits eingegangene Angebote | nicht dokumentiert | CritFeed: „likely invalid“, mehr nicht |
| Bestätigung beim Senden | bleibt Pflicht | Valve: nicht abschaltbar |
| Inventar-Privatsphäre, Steam Guard, Handelsbeschränkungen | eigene Einstellungen | Valve behandelt sie getrennt |
Welche Form das Stoppen annimmt, weiß ich nicht. Ob beim Absender ein Fehler erscheint, ob das Angebot entsteht und bei dir scheitert oder ob eine Seite den Vorgang kommentarlos als gescheitert führt, beschreibt keine gelesene Quelle. Die Fehlermeldung, die dir eine Seite nach dem Reset zeigen wird, kann ich dir daher nicht vorab nennen.
Gestoppt heißt außerdem nicht gelöscht. Die alte Zeichenkette steht weiter in Forenbeiträgen, Chatverläufen und Seitendatenbanken. Geändert ist nur, ob damit noch Angebote entstehen können, den Rest der Spuren räumst du selbst auf.
Am häufigsten verwechselt wird die Inventar-Privatsphäre. Laut Steam-Handels-FAQ hat sie drei Stufen: öffentlich, nur Freunde und privat, einstellbar über das Inventar oder die Profileinstellungen. Das ist eine andere Stelle als die URL. Liest eine Seite nach der neuen URL dein Inventar nicht, schau zuerst dort. Die Einstellung erklärt So stellst du dein Steam-Inventar auf öffentlich, Sperren am Gegenstand selbst Warum dein Steam-Artikel nicht handelbar oder vermarktbar ist. Dass externe Seiten ein öffentliches Inventar brauchen, sagen ProSettings und RiskySkins. Bei Valve unterscheiden sich die Sprachfassungen: Die deutsche Fassung der Hilfe zu Handelsangeboten nennt Nutzer, „die über ein öffentliches Inventar verfügen“ und dir ihre einzigartige Handels-URL genannt haben, die englische spricht nur von einem Inventar, das der Absender einsehen kann.
Angebote, die schon existieren, regelst du getrennt von der URL

Bevor du die URL ersetzt, schau, wie viele Angebote noch offen sind. Wie du den Stand liest, steht im Abschnitt Angebotsliste und Item-Verlauf beantworten unterschiedliche Fragen des Beitrags zu Handelsfehlern. Aus Valves Hilfe zu Handelsangeboten brauche ich hier nur vier Regeln. Gegenstände bleiben bis zur Annahme im Inventar. Angebote laufen nach zwei Wochen von selbst ab, das Ablaufdatum steht unten am ausstehenden Angebot. Wird ein Angebot mit bestimmten Gegenständen angenommen, werden die anderen ausstehenden Angebote mit denselben Gegenständen inaktiv und wandern in den Angebotsverlauf. Erhaltene Angebote nimmst du an, lehnst sie ab oder machst ein Gegenangebot, und ein gesendetes, noch ausstehendes Angebot annullierst du unter „Gesendete Angebote“ (dort heißt die Schaltfläche in der deutschen Fassung der Hilfe „Handelsangebot annullieren“).
Was die neue URL mit diesen Angeboten macht, steht in keiner Valve-Seite. CritFeed schreibt, bereits an die alte URL gesendete Angebote würden „likely“ ungültig und rät, ausstehende Handel zuerst abzuschließen. „Likely“ heißt, dass auch der Verfasser sich nicht sicher war; als Tatsache taugt das nicht. Ich gehe deshalb weder davon aus, dass die Angebote weiterleben, noch dass sie tot sind. Ich stelle den Stand vor der Änderung selbst fest.
Nach Richtung sortiert: Erhaltene Angebote nimmst du an, wenn du sie wolltest, und bestätigst sie, falls eine Bestätigung folgt. Die übrigen lehnst du ab. Warten auf den Ablauf geht, aber sie stehen zwei Wochen in der Liste und vermischen sich mit neuen. Bei Angeboten, die du gesendet hast, wartest du, wenn die Antwort bald kommen dürfte, sonst annullierst du.
Heikel sind Bestellungen bei Handelsseiten, bei denen Gegenstände zu dir kommen sollen. Ein solches Angebot erstellt die Seite vermutlich über deine URL; das folgere ich aus Valves Beschreibung, belegt ist es nicht. Hat die Seite das Angebot noch nicht gesendet, gibt es zwei Wege. Entweder wartest du, bis es ankommt, schließt es ab und tauschst danach die URL. Oder du stornierst die Bestellung bei der Seite, tauschst die URL und bestellst neu. Ob der zweite Weg möglich ist, hängt von der Seite ab. Ich würde den ersten nehmen, weil ich nicht weiß, wie eine Seite reagiert, wenn sich die Adresse mitten im Vorgang ändert.
In Eile dreht sich die Reihenfolge um. Merkst du gerade, dass du die URL öffentlich gepostet hast, kommt der Austausch vor dem Aufräumen. Ohne Annahme und Bestätigung bewegt ein ungebetenes Angebot keine Gegenstände, die Liste kannst du also auch danach ordnen. Bei gelegentlichen Angeboten von Unbekannten ist es umgekehrt: erst ordnen.
Ein Rechenbeispiel, ausgedacht und keine echten Konten: Drei Angebote sind eingegangen, eins ist gesendet, eine Bestellung läuft bei einer Seite. Eins der eingegangenen Angebote hattest du erwartet, du nimmst es an und bestätigst. Die zwei anderen stammen von Unbekannten, du lehnst sie ab. Das gesendete Angebot wartet auf einen Freund, der sich heute oder morgen kaum melden wird, du annullierst es. Die Bestellung bleibt bestehen; die URL änderst du erst, wenn die Seite ihr Angebot gesendet hat und du es abgeschlossen hast. Danach steht nichts mehr aus, und jedes Angebot, das später in der Liste auftaucht, ist sicher neu.
Notiere dir nach dem Aufräumen, wie viele Angebote du bewusst offen gelassen hast und von wem. Das ist später dein Vergleichsmaßstab. Bestätigst du ein offen gelassenes Angebot, liest du das gesamte Fenster der Mobile-Authenticator-App, wie es Valves Seite zur Handelsumleitung verlangt.
In dieser Reihenfolge trägst du die neue URL wieder ein

Zuerst solltest du dir überlegen, wohin die neue URL nicht gehört. Der Anlass war ja, dass du nicht wusstest, wie weit die alte gestreut war.
Schreib also auf, wo die alte URL liegt: Handelsseiten mit Konto, Freunde und Handelspartner, die sie gespeichert haben, Gruppenchats und Messenger, Foren, Profilkommentare und Stream-Chats, außerdem deine Notizen und die Autofill-Daten im Browser. Fällt dir nichts mehr ein, such im Postfach nach Anmeldebestätigungen von Handelsseiten. Diese Liste ist das Material für die Reihenfolge.
Öffentliche Stellen bekommen die neue URL nicht. Beiträge mit der alten Adresse löschst oder korrigierst du. Ob das Löschen Sicherheit bringt, weiß ich nicht, aber eine tote Adresse lockt keine Anfragen mehr an, und du kommst später nicht auf die Idee, sie durch die neue zu ersetzen.
Die neue URL trägst du so ein:
1. Zuerst die Seiten, über die bald Gegenstände laufen sollen, also Auszahlungen oder Verkaufsangebote, die du dort hinterlegt hast. Fällt die alte Adresse aus, wie berichtet, scheitert das Angebot der Seite, solange sie noch die alte hat. 2. Dann die Seiten, die du oft nutzt. Nach jeder prüfst du das Ergebnis (Abschnitt 6), bevor die nächste drankommt. 3. Seiten, die du selten nutzt, trägst du ein, wenn du sie wieder brauchst. Bis dahin steht dort eine tote Adresse, die ohne Handel nichts anrichtet. Notiere dir, dass du dort zuerst die URL kontrollierst.
Bei Handelspartnern unterscheidest du zwei Gruppen. Freunde in deiner Liste brauchen die URL womöglich gar nicht, denn nach Valves Hilfe können sie dir Angebote schicken, solange sie dein Inventar sehen können. Du prüfst nur, ob dein Inventar für sie sichtbar ist. Handelspartner, die nicht in deiner Freundesliste stehen, bekommen die neue URL, wenn sie danach fragen, per Direktnachricht und nicht in einem Gruppenchat.
Seiten, die du nicht mehr nutzt, bekommen keine URL. Bietet eine Seite das Löschen des Kontos oder das Trennen der Verbindung an, tu das; ob sie es anbietet, hängt von der Seite ab. Auch der Seite, die den Anlass geliefert hat, gibst du die neue Adresse nicht.
Die Reihenfolge an einem erfundenen Beispiel:
| Stelle (erfunden) | Zustand | Reihenfolge |
|---|---|---|
| Seite A | Auszahlung wartet | als Erstes |
| Seite B | wird wöchentlich genutzt | als Zweites |
| Seite C | wird alle drei Monate genutzt | beim nächsten Gebrauch |
| Freund D | schon in der Liste, tauscht gelegentlich | Angebot ohne URL möglich, nur Sichtbarkeit prüfen |
| Handelspartner F | kein Freund, hat die URL gespeichert | wenn er fragt |
| Seite E | nicht mehr genutzt, Konto gekündigt | keine Eintragung |
| Forenbeitrag | öffentlich, enthält die alte URL | alte Adresse löschen |
Meine Kriterien: Gehen dort bald Gegenstände durch, wie oft nutzt du die Seite, wie sehr traust du ihr? Das ist meine Wahl und kein Verfahren von Valve; mit anderen Kriterien kommst du zu einer anderen Liste, nur der Satz über Seiten ohne Vertrauen sollte bleiben. Die neue URL kopierst du und fügst sie ein, abtippen führt zu Fehlern.
Nach jeder Eintragung prüfen, und wenn trotzdem Angebote kommen

Hast du die neue Adresse bei einer Seite gespeichert, machst du sofort eine Kontrolle: Du gleichst die dort angezeigte URL mit der Steam-Seite ab, bis zum letzten Zeichen. Der Anfang kann übereinstimmen, während der Token am Ende abgeschnitten ist, deshalb schaust du dort besonders genau.
Zeigt die Seite die gespeicherte Adresse gar nicht an und meldet nur „gespeichert“, geht dieser Vergleich nicht. Dann bleibt, die Prüfung auf die erste Transaktion zu verlegen. Ich würde bei einer Seite, bei der ich schon vorher Kunde war und die ich für vertrauenswürdig halte, vor einem größeren Handel einen kleinen machen und sehen, ob das Angebot ankommt.
Diese kleine Transaktion prüft ausschließlich die Zustellung. Als Beleg für die Vertrauenswürdigkeit der Seite taugt sie nicht, und eine Seite, der du nicht traust, bekommt weder die URL noch einen Testhandel. Dass ein kleiner Test keinen Dienst überprüft, erklärt der Beitrag zum Teilen der URL im Abschnitt Das Wort „sicher“ beweist noch gar nichts, und die Checkliste vor dem Bestätigen eines Steam-Trades rät davon ab, Gegenstände zu Testzwecken zu schicken, wenn sich etwas nicht prüfen lässt. Ein Widerspruch ist das nicht: Die beiden Beiträge sprechen von Gegenübern, die du nicht prüfen kannst. Mein Test betrifft eine Seite, der du ohnehin schon traust, und die Frage, ob die neue Adresse dort angekommen ist. Ob eine Seite kleine Transaktionen erlaubt oder Mindestbeträge und Gebühren hat, ist von Seite zu Seite verschieden.
Kommt das Angebot, liest du Absender und Gegenstände wie immer, bevor du bestätigst. Bleibt es aus und die Seite zeigt „in Bearbeitung“, trennst du Steam-Verlauf und Seitenstatus, wie es Wenn nur der externe Dienst noch „in Bearbeitung“ anzeigt beschreibt.
Meldet eine Seite eine ungültige URL, nennt CritFeed als häufigste Gründe einen Reset oder eine falsch kopierte (etwa abgeschnittene) Adresse, RiskySkins die alte oder zurückgesetzte URL. Das habe ich nicht überprüft. Danach lohnt ein Blick auf die erwähnte Inventar-Sichtbarkeit.
Wer nicht alles auf einmal einträgt, hat einen Vorteil mehr. Kommen nach dem Eintragen wieder ungewollte Angebote, ist die zuletzt eingetragene Stelle der erste Verdacht. Ein Beweis ist das nicht, denn das Angebot kann von einem Freund stammen, oder jemand mit der alten URL hat die neue über einen anderen Weg erhalten. Es ist trotzdem besser, als ohne Anhaltspunkt zehn Seiten zu verdächtigen.
Kommen weiter ungebetene Angebote, sortierst du die Herkunft in drei Gruppen. Freunde sind vom Reset unberührt, du kannst sie nicht mit einer neuen URL aussperren. Ob die Freundschaft bleiben soll, entscheidest du getrennt davon, und willst du melden, geht das über „Spieler melden“ im Profil des Absenders. Angebote, die vor dem Reset entstanden, behandelst du wie in Abschnitt 4. Bei Angeboten von Fremden nach dem Reset liefert die gestaffelte Eintragung einen ersten Anhaltspunkt.
Sendet derselbe fremde Absender auch nach dem Reset unverändert weiter, kann es sein, dass die alte URL gar nicht ausgefallen ist. Dann ist die Angabe der Drittseiten falsch, oder es gibt einen Weg, den ich nicht kenne. Frag dann über den Handels-Support von Steam nach (der Punkt „Ich benötige Hilfe bei Handelsangeboten“), statt weiter zu raten.
Wie du ein erhaltenes Angebot liest und freigibst, steht in der Checkliste vor dem Bestätigen eines Steam-Trades; dort findest du auch, dass sich Guthaben nicht über ein Handelsangebot bewegen lässt und wie du eine versprochene Gegenleistung getrennt prüfst.
Wenn das Konto das Problem ist, kommt die URL zuletzt

Unerwünschte Angebote und Vorgänge, die du in deinem Konto nicht ausgelöst hast, sind zwei verschiedene Ereignisse. Steht in deinen gesendeten Angeboten eines, das du nie erstellt hast, sind unbekannte Geräte angemeldet, oder wurde ein Handel auf ein Konto umgestellt, das du nicht kennst, liegt das Problem nicht bei der URL.
Valves Seite zur Handelsumleitung schreibt, ein Handel lasse sich nur umleiten, wenn der Betrüger vollen Zugriff auf das Konto hat; bei einem gesicherten Konto ist das nicht möglich. Die Frage lautet dann, ob jemand Zugriff hat.
Eine Reihenfolge für die Wiederherstellung lege ich hier nicht fest. Die Beiträge dieser Website ordnen die Schritte unterschiedlich, und Valves eigene zwei Seiten tun es auch. Die Account Security Recommendations nennen zuerst die autorisierten Geräte mit „Sign out everywhere“ und dann den Passwortwechsel. Der Assistent für gestohlene Konten verlangt vor dem Zurücksetzen des Passworts, den Rechner zu scannen und das E-Mail-Passwort zu ändern. Warum beide Seiten voneinander abweichen, erklärt keine von ihnen. Statt einer weiteren Reihenfolge verweise ich auf Steam-API-Key-Betrug: Wenn der Handel bei einem fremden Konto landet, der den Unterschied beschreibt und sein Auswahlkriterium nennt, und auf den Abschnitt Wenn von deinem Konto ein unbekanntes Angebot gesendet wurde der Checkliste.
Einen Punkt steuert nur dieser Beitrag bei: Die neue URL erstellst du erst, wenn du das Konto wieder in der Hand hast. Die Einstellungsseite zeigt die URL jedem, der in dem Konto angemeldet ist. Ist noch jemand anderes drin, sieht er auch die neue Adresse. Valve sagt das nicht ausdrücklich; es ist eine Schlussfolgerung daraus, dass die URL auf dieser Seite steht. Ich würde also zuerst das Konto zurückholen, mich vergewissern, und erst dann eine neue URL erzeugen.
Nach der Wiederherstellung kann der Handel eine Weile eingeschränkt sein. Die Fristen listet der Abschnitt Einschränkungen nach neuem Smartphone, neuem Gerät oder Passwort-Reset auf, ich wiederhole sie nicht. Für diesen Beitrag zählt eines: Solange der Handel beschränkt ist, wartest du mit dem Eintragen der neuen URL bei Seiten, bis die Beschränkung endet; gehandelt werden kann ohnehin nicht. Was passiert, wenn du während einer Beschränkung eine neue URL einträgst, und ob die Einstellungsseite dann offen ist, beantwortet die Seite zu Handels- und Marktbeschränkungen nicht.
Eine neue URL macht Geschehenes nicht rückgängig. Was bei bereits abgegangenen Gegenständen noch zu erwarten ist, beschreiben der Abschnitt Eine Rückabwicklung hat klare Grenzen der Checkliste und der Beitrag zum API-Key-Betrug. Die Prüfung des Web-API-Schlüssels überlasse ich dem Letzteren, und ob eine neue URL den Schlüssel berührt, steht in keiner der gelesenen Seiten.
Was du notierst, und was ich nicht belegen kann

Wenn alles durch ist, schreib dir eine kurze Notiz. Der Anlass war ja, dass du nicht wusstest, wo die URL überall liegt. Damit es beim nächsten Mal einfacher geht, genügen fünf Angaben: Datum der neuen URL, die Stellen mit Datum, an denen du sie eingetragen hast, die Stellen, bei denen du sie bewusst nicht eingetragen hast, die Beiträge, in denen du die alte Adresse gelöscht hast, und die Stellen, die noch zu prüfen sind. Die URL selbst gehört nicht in die Notiz, sonst wird sie zu einem weiteren Weg, über den sie abfließen kann. Die letzten Zeichen der alten URL zu notieren hilft, einen alten Eintrag bei einer Seite wiederzuerkennen; das ist mein Vorschlag.
Was ich nicht klären konnte, steht hier an einer Stelle:
- Dass die alte URL ausfällt, belegen nur vier Drittseiten, keine Valve-Seite.
- Die Bezeichnung der Schaltfläche und ihre genaue Lage im deutschen Client kenne ich nicht (GIGA nennt 2016 „Neue URL erstellen“, bestätigt ist das nicht). Die Zeile „Button name in Korean“ auf der Grafik meint die Schaltfläche in der koreanischen Oberfläche; auch für die deutsche ist der Name nicht belegt.
- Was mit Angeboten passiert, die bereits erstellt waren, ist nicht dokumentiert.
- Welche Fehlermeldung der Absender bei einer alten URL sieht, weiß ich nicht.
- Ob es eine Grenze dafür gibt, wie oft sich eine URL erneuern lässt, habe ich nicht gefunden.
- Wie Seiten URLs speichern und löschen, unterscheidet sich von Seite zu Seite.
- Ob externe Seiten ein öffentliches Inventar brauchen: ProSettings und RiskySkins sagen es, die deutsche Fassung der Valve-Hilfe nennt ein öffentliches Inventar, die englische nur ein einsehbares. Prüfe die Inventar-Privatsphäre deshalb zuerst.
Betrifft eines davon dein Konto wirklich, wähle im Handels-Support von Steam den Punkt, der dem Problem am nächsten kommt. Der Assistent trennt dort Handelsangebote, fehlende oder gestohlene Gegenstände, das Melden von Betrügern und „Ich kann nicht handeln“. Eine Antwort ersetzt dieser Beitrag nicht.
Praktisch bedeutet das diese Reihenfolge. Zuerst ordnest du die offenen Angebote und notierst, wie viele du bewusst offen lässt. Hast du die URL gerade öffentlich gepostet, drehst du das um: erst die neue URL, dann aufräumen. Dann erstellst du die neue URL auf einem Gerät, dem du vertraust, und kopierst sie vollständig. Du trägst sie bei einer Seite ein, über die bald etwas laufen soll, und gleichst sie ab. Die übrigen Seiten folgen einzeln nach demselben Muster, selten genutzte erst bei Gebrauch. Bleibt eine Bestellung hängen oder gibt es einen Fehler, hilft Wenn nur der externe Dienst noch „in Bearbeitung“ anzeigt. Bevor du ein eingegangenes Angebot bestätigst, gleichst du Konto und Gegenstände mit der Checkliste vor dem Bestätigen eines Steam-Trades ab. Siehst du in den gesendeten Angeboten eines, das du nicht erstellt hast, gehst du zum Abschnitt über den Zugriff auf das eigene Konto und zum Beitrag über Steam-API-Key-Betrug.
